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Um (Bevölkerungs-)repräsentative Umfragen durchführen zu können sind i.d.R. auch Telefonanrufe notwendig. Nach einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main (Az. 32 C 1115/06-22), dürfen Marktforschungsinstitute Bürger auch ohne deren vorherige Einwilligung zu Hause anrufen.
Die Leitsätze des Urteils (Quelle: www.kanzlei-prof-schweizer.de):
Das Gericht schließt sich damit der Stellungnahme des ADM und BVM zum Urteil des Landgerichts Hamburg in wesentlichen Punkten an.
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Damit widerspricht das Urteil der Entscheidung vom Landgericht Hamburg vom 30.06.2006, dass ein ähnlich lautendes Urteil - allerdings für einen konkreten Fall - aufhob. Der Anwalt in diesem Verfahren, RA Geisler hat auf seiner Webseite weitere Urteile zum Thema Marktforschung, insbesondere zu Telefonanrufen zu Marktforschungszwecken zusammengestellt.
LG Hamburg, Az. 309 S 276/05, Urteil v. 30.06.2006
AG Hamburg-St. Georg, Az. 918 C 413/05, Urteil v. 17.10.2005
LG Berlin, Az. 16 O 923/05, Urteil v. 30.5.2006
LG Berlin, Az. 16 O 504/06, Beschluß v. 08.06.2006; LG Berlin, Az. 15 O 522/06
AG Hamburg-Bergedorf, Az. 410D C 30/06, Urteil v. 6.4.2006 (EV-Verfahren);
Az. 408 C 191/06, Urteil v. 7.12.2006 (Hauptsache)
AG Schwarzenbek, Az. 2 C 968/05 Beschluß v. 20.12.2005
AG Schwarzenbek, Az. 2 C 1040/05, Beschluß v. 15.12.2005,
AG Berlin-Mitte, Az. 9 C 543/05, Urteil v. 28.2.2006
Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)
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