Der Blog zu aktuellen Online Umfragen, Studien-Ergebnisse, Umfrage-Softwarelösungen und Online Marktforschung.
Die Deutschen sind nicht nur ein Volk von Frühaufstehern, sie schlafen auch weniger denn je.
Weltweit gehen die Menschen immer später ins Bett: Im Schnitt kuscheln sich 37 Prozent erst nach Mitternacht in die Federn. Anders sieht es in Deutschland aus: Hier sind es nur 24 Prozent. Das brachte eine weltweite Umfrage des Marketing-Informationsunternehmen ACNielsen unter 14 000 Verbrauchern an den Tag.
Entsprechend früh sind die Deutschen auch wieder auf den Beinen: Fast jeder Dritte steht hierzulande noch vor sechs Uhr auf, während es im EU-Durchschnitt gerade einmal 15 Prozent sind. Weltmeister in Frühaufstehen sind allerdings die Indonesier: Fast zwei Drittel der Bevölkerung sind vor sechs unterwegs.
Arbeit raubt den Schlaf
Insgesamt hat sich die Schlafdauer insgesamt: Während man vor zwei Generationen allnächtlich noch neun Stunden schlief, sind es heute im Schnitt nur noch zwischen sieben und acht.
Ob in Asien, den USA oder Europa: Am stärksten beeinflusst der Job den Schlafrhythmus. 54 Prozent der befragten Deutschen gaben an, dass hauptsächlich die Arbeitszeiten über die Schlafgewohnheiten entscheiden, 44 Prozent nennen „Gewohnheiten“ als wichtigsten Faktor. Für weitere 18 Prozent prägen vor allem familiäre Verpflichtungen und Kinder die Schlafmuster.
Quellen: focus.msn.de, ACNielsen
Ostdeutsche Finanzbeamte sind im Umgang mit Steuerzahlern wesentlich spitzfindiger als ihre westdeutschen Kollegen. Das jedenfalls legt eine Studie des Magazins “Impulse” nahe, die heute in Berlin vorgestellt wurde.
Am kritischsten sind die Ämter in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen, am unteren Ende dieser Skala rangieren Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg, wie eine bundesweite Befragung von mehr als 2200 Steuerberater-Kanzleien ergab.
Das unnachgiebigste Finanzamt sitzt der nicht repräsentativen Erhebung zufolge im sächsischen Annaberg, gefolgt von Schwerin und Mühlhausen (Thüringen). Am “pragmatischsten” arbeitet das Finanzamt Stuttgart III, dahinter liegen das Hamburger Finanzamt für Großunternehmen und die Behörde im schwäbischen Backnang. Die Ergebnisse sind nach Angaben der Autoren der Studie teilweise auch auf Privatpersonen übertragbar. Private Verbraucher müssten mit dem gleichen Klima in den Amtsstuben leben wie Unternehmer.
(more…)
Paris (d p a) - Nach einer neuen Umfrage wollen immer mehr Franzosen beim Referendum am 29. Mai gegen die EU-Verfassung stimmen. Unter den bereits entschlossenen Wählern erreichte das Lager der Nein-Sager 55 Prozent im Verhältnis zu nur 45 Prozent Ja- Sager, hieß es in einer Umfrage des Instituts CSA für die Zeitschrift «Marianne». Als Gründe für die Ablehnung wurde Opposition gegen die Aufnahme der Türkei in die EU genannt, eine «all zu liberale Ausrichtung der europäischen Sozialpolitik und allgemeine soziale Unzufriedenheit.
Quelle: merkur-online.de
Umfrage der Freien Universität Berlin: Das Ost-West-Verhältnis
von Hans N ibbrig
Mehr als 15 Jahre nach dem Fall der Mauer wird das Miteinander von Ost- und Westdeutschen immer noch in erheblichem Umfang von Vorurteilen und Feindseligkeiten bestimmt. Das zeigt eine jetzt vorgestellte Studie von Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin (FU) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Forsa, zu der in den vergangenen Wochen 2000 repräsentativ ausgewählte Berliner und Brandenburger befragt wurden.
Die Ergebnisse der Studie belegen, daß längst überwunden geglaubte Klischees nach wie vor das Zusammenleben der Deutschen bestimmen.
Dem Symbol der deutschen Teilung, der Mauer, gewinnen viele Deutsche sogar etwas Positives ab. Die Frage “Wäre es besser, wenn die Mauer zwischen Ost und West noch stehen würde?” wurde auch West- und Ostdeutschen außerhalb von Berlin und Brandenburg gestellt. 24 Prozent aller Westdeutschen und zwölf Prozent aller Ostdeutschen beantworteten sie mit Ja.
Die Berliner selbst betrachten die frühere Teilung kritischer: Elf Prozent der Befragten im Westteil und acht Prozent aus dem Ostteil vertraten die Ansicht, es wäre besser, die Mauer stünde noch.
Weitaus weniger kritisch gingen die Berliner mit Klischees und Vorurteilen um. Jeder dritte Westberliner (34 Prozent) vertritt die Meinung, viele Ostdeutsche seien dem westlichen Leistungsdruck nicht gewachsen. Dieser Aussage stimmten 16 Prozent der Ostberliner und 17 Prozent der Brandenburger zu. Daß die Ostdeutschen allzu sehr zum Selbstmitleid neigen, fanden 58 Prozent der Westberliner.
Ähnlich lautete das Ergebnis bei dem Vorwurf, die Ostdeutschen machten es sich zu einfach: Dem Satz “Leben wie im Westen, aber nur Arbeiten wie im Osten” stimmten 56 Prozent der Befragten im einstigen Westberlin zu.
Fast jeder dritte Bundesbürger bevorzugt lt. einer aktuellen Umfrage Christian Wulff (Niedersachsens Ministerpräsident) als nächsten Kanzlerkandidaten der Union.
Eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Spiegels sahen 34 Prozent der Befragten Wulff vorne. Am meisten Zustimmung erreichte der 45-jährige Wulff bei den über 60-Jährigen, und zwar 46 Prozent.
Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber kam auf 17 Prozent. Nur 10 Prozent trauen Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch eine erfolgreiche Kandidatur zu.
Befragt wurden laut «Spiegel» 1000 Personen vom 21. bis 23. März. Zu einem ähnlichen Ergebnis war bereits eine Anfang Februar veröffentlichte repräsentative Befragung von Führungskräften der Wirtschaft im Auftrag des «Handelsblattes» gekommen. 38 Prozent hielten Wulff für den besten Kandidaten, 22 Prozent votierten für Merkel.
Quellen: FTD.de / netzeitung.de
Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)
Umfragen - Online Umfragen, Umfragesoftware, Fragebogen und aktuelle Studien basiert auf W0rdPress
Einträge (RSS) and Kommentare (RSS) Verantwortlich nach §6 TDG, siehe: Impressum.