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Berlin - Die Gründerstimmung in Deutschland ist gedämpft, obwohl es rein statistisch 2004 nicht weniger Existenzgründungen gab als im Vorjahr. Das liegt vor allem daran, dass es unter den Existenzgründern immer mehr Menschen gibt, die aus einer wirtschaftlichen Notsituation heraus so genannte Ich-AGs gründen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Studie, die von der KfW-Bankengruppe in Auftrag gegeben worden war.
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete unterdessen, der anhaltende Gründungsboom bei den Ich-AGs habe 2004 die Gewerbeanmeldungen in die Höhe schnellen lassen. Rund 960 000 Betriebe wurden im vergangenen Jahr in Deutschland angemeldet - das waren 18 Prozent mehr als 2003. Hauptgrund für die starke Zunahme sei der Zuwachs bei Kleinunternehmen einschließlich Ich-AGs und Nebenerwerbsbetrieben. Knapp 643 000 solcher Betriebe seien 2004 gegründet worden, das waren 25 Prozent mehr als im Vorjahr.
Laut der KfW-Studie sind 16 Prozent der “werdenden Gründer” zum Zeitpunkt der Befragung bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos gemeldet gewesen. Damit beeinflussen die von Rot-Grün 2003 im Zuge der Reformen am Arbeitsmarkt eingeführten Ich-AGs, die Arbeitslosen durch staatliche Zuschüsse den Sprung in die Selbstständigkeit erleichtern, inzwischen erheblich die Existenzgründer-Statistiken, machte die internationale Studie zum Gründergeschehen deutlich. Denn Gründungen, die tatsächlich eine Marktlücke ausnutzen wollen, gingen danach eher zurück.
Weiter unter / Quelle: Koelnische Rundschau
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(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)
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