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Dresden. Viele Deutsche misstrauen den Parteien – und halten deshalb auch Regierung und Parlament einer Studie zufolge für wenig glaubwürdig. „Wer Parteien wenig vertraut, hat auch wenig Zutrauen zum Parlament“, sagte Professor Werner J. Patzelt von der Technischen Universität (TU) Dresden gestern bei der Vorstellung einer repräsentativen Umfrage. Bundesweit wurden 1 835 Menschen befragt. Nach der Studie vertrauen nur rund vier Prozent der Deutschen den Parteien und elf Prozent dem Bundestag.
Dagegen glauben die Befragten dem Bundesverfassungsgericht (44 Prozent), der Polizei (40 Prozent) und der Justiz (31 Prozent). Auch die Medien wie Zeitungen (14 Prozent) und Fernsehen (15 Prozent) lagen noch vor Parlament, Bundesregierung (acht Prozent) und Parteien. Während 40 Prozent der Befragten den Parteien ausdrücklich nicht glauben, waren es 29 und 22 Prozent bei Bundesregierung und Bundestag.
Die Analyse wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. (dpa)
Quelle: sz-online
Saarbrücken/Wien (pts, 11. Mär 2005 09:00) -
- Jedes dritte der 150 befragten Unternehmen reduzierte durch Geschäftsprozessmanagement seine Kosten um mehr als zehn Prozent
- Vertrieb und Marketing stehen 2005 im Mittelpunkt der Investitionsvorhaben
- Unternehmen erhoffen sich mehr Flexibilität und Prozessoptimierung durch SAP NetWeaver
Ausgaben in die Geschäftsprozessoptimierung zahlen sich wirtschaftlich aus. Das zeigt die diesjährige Studie Business Process Report 2005 der IDS Scheer AG und des Marktforschungsinstituts SoftSelect GmbH. 45 Prozent der 150 befragten Unternehmen gaben an, dass ihre Investitionen nachweislich den erwarteten Nutzen erbrachten oder sogar übertrafen. 17 Prozent konnten keine Angaben machen, weil sie den Nutzen gar nicht messen. Mehr als zwei Drittel beschäftigen sich stark oder sehr stark mit dem Thema Geschäftsprozessmanagement. 2005 planen 37 Prozent der Befragten höhere Budgets für Vertrieb und Marketing als im Vorjahr. Zusätzliches Optimierungspotenzial erwarten Unternehmen durch neue Anwendungsplattformen, hier vor allem von SAP.
“Die Ergebnisse belegen, dass Unternehmen durch die Verbesserung ihrer Geschäftsprozesse ihre Wettbewerbsfähigkeit signifikant steigern können”, sagt Michael Gottwald, Analyst bei SoftSelect. Jedes dritte Unternehmen konnte seine Kosten durch Geschäftsprozessmanagement um mehr als zehn Prozent reduzieren. Weitere Effekte liegen in einer beschleunigten Auftragsbearbeitung sowie einer erhöhten Produkt- oder Dienstleistungsqualität.
Zukünftiges Optimierungspotenzial erwarten die Befragten durch neue Anwendungsplattformen. Mit 53 Prozent wurde dabei SAP NetWeaver vor Microsoft.net (15 Prozent) und IBM Websphere (13 Prozent) mit Abstand am häufigsten genannt. Die Firmen versprechen sich eine bessere Prozessorientierung, mehr Flexibilität in der IT-Ausrichtung auf strategische Ziele, geringere IT-Kosten und mehr Unabhängigkeit von Softwareherstellern.
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Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)
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