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Gut 87 Prozent der deutschen Unternehmen haben IT-Dienstleistungen wie beispielsweise Systembetreuung, Wartung der Hardware, Softwareprogrammierung oder Anwenderunterstützung in mehr oder weniger großem Umfang auf externe Anbieter verlagert (Outsourcing). Dabei wird die Möglichkeit, IT-Dienstleistungen in Länder mit niedrigerem Lohnniveau auszulagern (Offshoring), bisher eher wenig genutzt.
So setzen 94 Prozent der deutschen Unternehmen voll auf Anbieter aus Deutschland und nur 6 Prozent arbeiten mit Partnern im Ausland zusammen. Vorreiter beim Offshoring sind vor allem große Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes mit mindestens 500 Mitarbeitern, von denen derzeit gut 18 Prozent auch mit ausländischen IT-Dienstleistern zusammenarbeiten. Der Anteil der Unternehmen insgesamt, die IT-Dienstleistungen auch von außerhalb der EU beziehen, ist mit deutlich unter einem Prozent bisher sehr gering. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von rund 4.440 Unternehmen mit fünf und mehr Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe und ausgewählten Dienstleistungsbranchen, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mit finanzieller Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg im vierten Quartal 2004 durchführte.
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Alterspezifische Kaufkraft aus der GfK-Kaufkraftstudie 2005
Die 40- bis 49-Jährigen sind mit durchschnittlich 24.880 Euro pro Einwohner und Jahr die kaufkräftigste Altersgruppe Deutschlands. Demgegenüber stehen die 20- bis 29-Jährigen, die lediglich über ein Durchschnittseinkommen von 14.189 Euro pro Kopf verfügen. Die Altersgruppen verteilen sich regional ganz unterschiedlich über Deutschland. So leben die kaufkräftigsten Senioren im Westen Deutschlands, insbesondere im Hochtaunuskreis mit einem Pro-Kopf-Einkommen von durchschnittlich 27.462 Euro. Die kaufkräftigsten Twens wohnen besonders häufig im Süden Deutschlands, insbesondere im Kreis Starnberg mit einem verfügbaren Einkommen von 21.459 Euro.
Zusammen mit der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen mit der höchsten Kaufkraft – Jahresnettoeinkommen inklusive Zinsen, Mieten und staatlichen Transferleistungen wie Renten- und Arbeitslosengeld – pro Kopf und Jahr von 24.880 Euro sind auch noch die 50- bis 59-Jährigen mit einer Kaufkraft von 24.008 und die 30- bis 39-Jährigen mit 22.881 Euro zur Altersgruppe der Besserverdienenden zu zählen. Personen, die älter als 60 oder jünger als 30 sind, verfügen über ein zum Teil erheblich geringeres Durchschnittseinkommen. Das sind Ergebnisse einer Studie der GfK Marktforschung, in der erstmals Altersgruppen hinsichtlich ihrer Kaufkraft analysiert wurden.
Bemerkenswert ist, dass die Pro-Kopf-Kaufkraft der Generation 50plus mit 21.244 Euro um mehr als 2.000 Euro pro Jahr höher ist als die der gern umworbenen Gruppe der Unter-50-Jährigen mit 19.131 Euro.
Betrachtet man die Gesamtvolumina, so haben die 40- bis 49-Jährigen mit 323 Milliarden Euro ebenfalls die Nase vorne, jedoch dicht gefolgt von den Senioren über 65 mit 293 Milliarden Euro.
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Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)
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