Online Umfragen | Software und News aus Markt- und Meinungsforschung

Der Blog zu aktuellen Online Umfragen, Studien-Ergebnisse, Umfrage-Softwarelösungen und Online Marktforschung.

February 28, 2005

Umfrage in Arabischen Staaten

Von (11:14 pm) | Umfragen-Kategorie(n): Studien-Ergebnisse

Für die Studie “The Arab Street Revisited - Research from Within” des jordanischen “Zentrums für strategische Studien” der Universität Amman wurden zwischen März und Juni 2004 rund 10.000 Personen aller sozialer und gesellschaftlicher Gruppen in Syrien, Libanon, Jordanien, Palästina und Ägypten befragt. Die Untersuchung stellt für den ostarabischen Raum, den so genannten Maschriq, eine echte Pionierleistung dar, denn eine Umfrage derartigen Umfangs hat es bisher noch nicht gegeben. Generell gibt es von den meisten arabischen Ländern kaum Daten darüber, was die Menschen auf der Straße tatsächlich denken - weichen deren Meinungen doch meist von der offiziellen Haltung ihrer jeweiligen Regierung ab.

Viele Teilnehmer, unter anderem 61 Prozent der Syrer und 44 Prozent der Libanesen, glauben, dass eine “zionistische Lobby” die US-Außenpolitik steuert. Frankreich hingegen behandle andere Länder mit “Respekt und Würde”, fördere die Demokratie und Menschenrechte und zwinge anderen Ländern nicht seinen Willen auf.

Was schon andere Untersuchungen zeigten, so der Leiter der Studie, Dr. Fares Breizat, würde hier entscheidend bestätigt: “Das Problem der Beziehungen zwischen den Arabern und den Vereinigten Staaten ist politisch, nicht kulturell oder religiös.”

Mehr als 50 Prozent der Syrer nicht die Notwendigkeit, ihre schlechten Beziehungen zu den USA zu verbessern. Dagegen fordert im Nachbarstaat Libanon eine Mehrheit von 59 Prozent eine Intensivierung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA.

Details zur Studie, Quellen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,343703,00.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19394/1.html

Mehrheit ist für Wohnzimmer-PC bereit

Von (9:44 am) | Umfragen-Kategorie(n): Studien-Ergebnisse

Mehr als die Hälfte der deutschen Verbraucher ist bereit, den PC als Unterhaltungsgerät im Wohnzimmer einzusetzen. 55 Prozent können sich vorstellen, dass der Computer heutige Geräte wie CD-Spieler, Videorecorder oder Stereoanlagen in ihrem Haushalt ersetzt, geht aus einer Umfrage des Instituts polis im Auftrag der dpa hervor. Zugleich lehnen 40 Prozent dies ab. Aus der Umfrage geht auch hervor, dass sich zusätzliche Handy-Dienste bisher kaum in der breiten Masse durchgesetzt haben - bis auf die SMS-Kurzmitteilungen, die 69 Prozent verschicken.

Das Meinungsforschungsinstitut polis befragte bei der repräsentativen Erhebung für dpa telefonisch 1006 Menschen im Alter über 14 Jahren.

Quelle: Focus

February 25, 2005

GfK Gruppe: Vorläufige Geschäftszahlen 2004

Von (9:17 am) | Umfragen-Kategorie(n): Allgemein, Marktforscher

Spitzenergebnis toppt Prognose

* Umsatz wächst um 12,7 Prozent auf 671,0 Millionen Euro
* EBIT einschließlich Beteiligungsergebnis erhöht sich um 31,0 Prozent auf 91,0 Millionen Euro
* Konzernergebnis nach Fremdanteilen steigt über 55 Prozent auf über 52 Millionen Euro
* GfK will Dividende auf 0,30 Euro anheben - das ist eine Erhöhung um rund 43 Prozent
* Auftragseingang 2005 bereits bei 36 Prozent der Umsatzprognose in Höhe von 710 Millionen Euro

Nürnberg, 24. Februar 2005 - Das Geschäftsjahr 2004 war für die GfK Gruppe außerordentlich erfolgreich. Den vorläufigen Geschäftszahlen zufolge hat die Gruppe ihren Umsatz um 12,7 Prozent von 595,3 auf 671,0 Millionen Euro gesteigert. Damit gelang es ihr auch im Jahr 2004, das Wachstum der Marktforschungsbranche zu übertreffen und so Marktanteile hinzuzugewinnen. Mit einem um 31,0 Prozent von 69,5 auf 91,0 Millionen Euro angestiegenen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) einschließlich Beteiligungsergebnis erhöhte die GfK ihre Marge um fast 2 Prozentpunkte von 11,7 auf 13,6 Prozent.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr gelang es der GfK Gruppe, ihre eigene Umsatzprognose, die sie bereits zur Jahresmitte um 10 Millionen Euro auf 660 Millionen Euro angehoben hatte mit 671,0 Millionen Euro nochmals deutlich zu übertreffen. 2004 war darüber hinaus ein Geschäftsjahr, in dem das Unternehmen seinen EBIT einschließlich Beteiligungsergebnis um 31,0 Prozent auf 91,0 Millionen Euro steigerte - das ist mehr als doppelt so hoch wie beim Umsatz, der sich um 12,7 Prozent erhöhte. Mit einer Marge von 13,6 Prozent positioniert sich die GfK innerhalb der Marktforschungsbranche in Bezug auf Profitabilität ganz vorn. Zu dieser sehr positiven Entwicklung haben alle Geschäftsfelder und Regionen beigetragen. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind das umfassende und differenzierte Angebot grenzübergreifend einsetzbarer Informationsservices, die in den letzten Jahren stark gestiegene globale Präsenz und ein effizientes Kostenmanagement. Das Konzernergebnis wird nach 33,3 Millionen Euro in 2003 auf über 52 Millionen Euro ansteigen. Von dieser Ergebnisverbesserung profitieren die GfK-Aktionäre in Form einer rund 43-prozentigen Erhöhung der Dividende auf 0,30 Euro - dies ist die fünfte Erhöhung in Folge. Bereits bei der letzten Hauptversammlung in 2004 hatte die Gesellschaft eine Erhöhung von 20 Prozent in Aussicht gestellt.

Quelle und weitere Details unter…: GfK Pressemitteilung

February 24, 2005

Aktive Online-Panel

Von (9:36 pm) | Umfragen-Kategorie(n): Allgemein, Marktforscher

Online-Panels sind ein Quell für die Rekrutierung von Befragungsteilnehmern und bieten eine einfache Möglichkeit, Längsschnittbefragungen einer Stichprobe zu unterschiedlichen Untersuchungszeitpunkten durchzuführen.

Panelbetreiber

Die Institutionellen Marktforscher betreiben häufig Online-Access-Panels um für eigene oder Studien Dritter jederzeit auf einen “willigen” Stamm von freiwilligen, potentiellen Teilnehmern zurückgreifen zu können. Dabei werden in den einzelnen Panels unterschiedliche Rekrutierungswege verfolgt. Neben passiv gefüllten Panels (Durch Links, Werbung, Empfehlung), gibt es auch aktiv rekrutierte Panels, bei denen offline angeworbene Probanden zusätzlich geworben werden.

Die Stammdatenbefragung ermöglicht es den Betreibern von Panels, gezielte Stichproben anhand von zuvor erfassten persönlichen Daten zu ziehen. Damit können Befragungen gezielt an potentiell eher interessierte Teilnehmer, bzw. an eine ausgewogene Grundgesamtheit gesendet werden.

Eine unvollständige Übersicht einiger Online-Panels:

Online-Panel Betreiber Anz.Mitglieder Rekrutierung Länder Info
Respondi IFAK 10.000 - D  
Panopia Smart-Research - - D  
ITeC-Panel MR&S - - D  
Speedpanel Speedfacts 41.500   -  
Gesundheitspanel Uni Witten-Herdecke - - D  
Meinungsplatz Innofact - -    
Sozioland Sozioland 27.000 passiv D  
Bonopolis eResult GmbH 26.000 passiv D  
Dialego Panel Dialego - - D  
Euro-Panel Skopos 50.000 - D,GB,ES,IT,FR  
Gozing-Surveys Greenfield 2.000.000 - weltweit
ComCult Panel ComCult Research - - D -  
GlobalTestMarket GMI - - weltweit  
trend-reseach Trend-Research / Tomorrow Focus - - D  

February 23, 2005

GfK Consumer-Studie: Blickpunkt Preis wichtiger als Qualität

Von (11:20 pm) | Umfragen-Kategorie(n): Studien-Ergebnisse

Beim Lebensmittelkauf ist den meisten Europäern der Preis wichtiger als die Qualität. Am preisbewusstesten sind dabei Deutsche, Franzosen und Polen. Italiener dagegen legen mit Abstand am meisten Wert auf Qualität.

Gleichermaßen unterschiedlich verhalten sich die Europäer, wenn es heißt, auswärts zu essen, statt selbst zu kochen. Das sind Ergebnisse aus der GfK-Studie „European Consumer Study 2004“.

Die deutschen Verbraucher, seit längerem bekannt als Europas „Pfennigfuchser“, achten auch bei Lebensmitteln in erster Linie auf den Preis. Mit knapp 62 Prozent der Befragten nimmt Deutschland in Europa den Spitzenplatz ein. In Frankreich und in dem neuen EU-Land Polen ist der Preis für 60 Prozent der Verbraucher das entscheidende Kriterium beim Einkauf von Nahrungsmitteln.

Quelle: vis-a-vis / GfK

Erschreckend viele Bugs – drei Viertel aller Computerspiele sind defekt

Von (10:55 pm) | Umfragen-Kategorie(n): Studien-Ergebnisse

München (ots) - “GameStar”-Umfrage: 22 Prozent der PC-Spiele-Fans
kämpften in 2004 mit so schweren Softwarefehlern, dass die PC-Spiele
überhaupt nicht mehr liefen

München, 23. Februar 2005 – Laut einer aktuellen Online-Umfrage der PC-Spielezeitschrift “GameStar” (Ausgabe 04/2005, EVT 23. Februar) unter 1.850 Teilnehmern, haben im vergangenen Jahr drei von vier Computerspielern (74 Prozent) mit Softwareproblemen, so genannten Bugs, in PC-Spielen zu kämpfen gehabt. Bei 22 Prozent der Befragten waren die Probleme so groß, dass die PC-Spiele überhaupt nicht mehr liefen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) gab an, in 2004 auf kleinere Bugs in Computerspielen gestoßen zu sein. Lediglich bei 26 Prozent der Anwender liefen in 2004 alle Spiele ohne Fehler auf dem PC.

Für Rückfragen:
Gunnar Lott, Chefredakteur “GameStar”
Tel. 089 / 360 86-657, Fax -652,
glott@gamestar.de

gamestar.de

IPT Studie: Trends im Technologiemanagement

Von (10:23 pm) | Umfragen-Kategorie(n): Studien-Ergebnisse

Die Bedeutung des Technologiemanagements in den Industrieunternehmen des deutschsprachigen Raums untersuchte das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in seiner neuesten Studie mit dem Titel “Trends im Technologiemanagement”.

Befragte: 1000 Geschäftsführern und Technologiemanagern kleiner, mittlerer und großer Unternehmen
Rücklauf: 13 %
Überwiegend Geschäftsführer, Leiter von Forschung und Entwicklung sowie Technologiemanager und Chief Technology Officer (CTO) aus Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil- und die Elektroindustrie.

Die zusammengefassten zentralen Ergebnisse der Studie:

1. Wichtigste Aufgaben des Technologiemanagements sind die Identifikation neuer Nutzungsmöglichkeiten, der Auf- und Ausbau technologischer Kompetenzen und die Erarbeitung von Technologiestrategien sowie die Produktentwicklung.

2. Der Leistungsfokus und die Innovationsfähigkeit bestimmen den Grad der erreichbaren Differenzierung vom Wettbewerb

3. Die Ziele von Innovationen sind Differenzierung durch technologische Einzigartigkeit, Umsatzwachstum und das Erschließen neuer Märkte

4. Technologieführer steigern durch Technologiemanagement vor allem ihre Innovationsrate

5. Technologieführer teilen das Risiko ihrer Technologieentwicklung mit Kooperationspartnern

6. Die wichtigsten Ideengeber für technologische Neuentwicklungen sind die eigene Forschung und Entwicklung sowie Kunden

7. Produkttechnologien haben eine höhere Bedeutung als Produktions- und Materialtechnologien

8. Technologieführer besitzen komplexere Produkte und Prozesse als Technologiefolger

9. Technologieführer setzen auf Portfolios und Roadmapping als dominierende Methoden im Technologiemanagement

10. Technologieführer organisieren das Technologiemanagement zentral durch Stabsstellen

Einen umfassenden Überblick über die Ergebnisse der Studie bietet die Broschüre “Trends im Technologiemanagement”, die Interessenten für 150 Euro direkt beim Fraunhofer IPT beziehen können.

Quelle: Innovations-Report
Studie: Fraunhofer IPT -Studie

Wording-Studie 2005: Klartext auf Webseiten gefordert

Von (8:13 pm) | Umfragen-Kategorie(n): Studien-Ergebnisse

Die Bezeichnung von Navigationselementen, Links und Funktionen auf deutschsprachigen Web-Seiten ist immer noch sehr uneinheitlich. Webnutzer/-innen haben jedoch eindeutige Erwartungen und Präferenzen bei der Benennung von Funktionen und Navigationselementen.

Dies zeigen die Ergebnisse der Wording-Studie 2005. Im Rahmen dieser Studie wurden 465 deutschsprachige Webnutzer/-innen über ihren Erwartungen und Präferenzen hinsichtlich der Benennung von 35 Navigationselementen (wie Hilfsangebote, interne Suche, Inhaltsverzeichnis) und Funktionen (z.B. personalisierter Bereich, Weiterempfehlung einer Seite, Newsletter- Bestellung) befragt.

So sollte z.B. die erste Seite eines Web-Angebots als “Startseite” und nicht etwa als “Homepage” bezeichnet werden. Die Bezeichnung “Home” wird hingegen vor allem von jüngeren Webnutzern präferiert. Um Produkte für einen späteren Kauf vorzumerken, möchten Nutzer/-innen diese auf einem “Merkzettel” notieren. Alternative Begriffe wie “Wunschzettel” oder “Wunschliste” werden deutlich weniger präferiert.

Quelle / Download der Studie bei eResult.de

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Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)

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