Der Blog zu aktuellen Online Umfragen, Studien-Ergebnisse, Umfrage-Softwarelösungen und Online Marktforschung.
Das Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Uni München will mehr über die Nutzung von Online-Rollenspielen herausfinden. Für die am 20. Januar 2005 gestartete Umfrage werden noch Teilnehmer gesucht.
Im Rahmen des Hauptseminars “Computerspiele” von Prof. Dr. Jens Wolling untersuchen die Münchner Studenten die Nutzung von Online-Rollenspielen, die auch unter dem englischen Fachbegriff Massively Multiplayer Online Role Playing Games (MMORPG) geführt werden. Die Befragung berücksichtigt die meisten bekannten Spiele, erlaubt aber auch ein nicht gelistetes Spiel anzugeben - was auch für das seit Kurzem für ein Jahr kostenlos testbare Anarchy Online nötig ist.
Die Online-Befragung dauert nur ca. 5 Minuten und ist anonym. Die Ergebnisse sollen nach der Befragung unter dem gleichen Link wie der Online-Fragenkatalog zu finden sein. Die Fragen drehen sich um Spielinhalte sowie persönliche Kontakte im und außerhalb des jeweiligen Spiels.
Quelle: Golem.de
Die Online-Umsätze im europäischen TradeDoubler-Netzwerk sind 2004 gegenüber dem Vorjahr um 167 Prozent gestiegen. Während die Internet-Händler im Jahr 2003 rund 391 Millionen Euro Umsatz generierten, vervierfachte sich die Summe 2004 fast auf 1,04 Milliarden Euro.
Die Zahl der online getätigten Transaktionen stieg im gleichen Zeitraum von 2,2 Millionen auf 5,5, Millionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des Händler-Netzwerkes des Technologieanbieters TradeDoubler.
Ergebnis der Studie bei WuV.de
Immer weniger Studierende bekommen ihr (berufsbegleitendes) MBA-Studium vollständig vom Arbeitgeber finanziert. Das zeigt eine Untersuchung des Executive MBA-Council, einer in Kalifornien ansässigen, gemeinnützigen US-Organisation, unter über 200 Business Schools weltweit. Danach erhielten im letzten Jahr nur noch 37% der Studierenden ihren Executive MBA vollständig vom Arbeitgeber finanziert; 28 % bekamen überhaupt keine finanzielle Unterstützung.
Die finanzielle Zurückhaltung der Arbeitgeber hat für diese allerdings auch einen Preis: Fast 30% der EMBA-Studierenden geben an, mit ihrem Business School-Abschluss einen neuen Arbeitgeber suchen zu wollen. Vor zwei Jahren noch hatte die Wechselabsicht nur bei 17 % gelegen.
Quellen: karriere.de / emba.org
Gut 30 Prozent der Befragten führen keine regelmäßigen Mitarbeitergespräche mit dem Chef.
Für fast drei Viertel (72,6 %) der jungen Berufstätigen verläuft das jährliche Mitarbeitergespräch mit dem Chef unproduktiv. Nur 27 Prozent erhalten dort die Chance, über Karriereperspektiven, Leistungsfeedback und Gehalt zu reden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Online-Umfrage des Job- und Wirtschaftsmagazins karriere.
Als Hauptproblem nennen gut ein Drittel der Befragten, dass ihr Vorgesetzter schlecht auf das Gespräch vorbereitet ist und daher nichts Konkretes zu sagen hat. In diesen Fällen rät Ulrike Heitze, Redakteurin karriere, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen: “Präsentieren Sie die Ergebnisse Ihrer Arbeit und fragen Sie gezielt nach Entwicklungsmöglichkeiten - sonst ist das Gespräch vorbei, bevor es überhaupt konkret wurde.”
In vielen Unternehmen gehört das jährliche Feedbackgespräch noch nicht zum Standard. Rund 31 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, dass bei ihrem Arbeitgeber keine offiziellen, regelmäßigen Mitarbeitergespräche vorgesehen sind. Dennoch, so karriere-Redakteurin Heitze, mache es Sinn, den Chef einmal im Jahr um ein Meeting zu bitten, um über Karriereziele, Weiterbildungen und Gehalt zu reden.
Durchweg positive Erfahrungen mit dem Jahresgespräch haben laut karriere-Umfrage nur gut 27 Prozent der Berufstätigen gemacht. Sie haben einen Chef, der ehrlich an Kritik interessiert ist und geben an, dass die regelmäßigen Feedbackgespräche ihre Karriere gefördert haben.
Quelle: Online-Umfrage auf www.karriere.de unter 175 Teilnehmern
Online-Fragebogen mit Rückmeldung der persönlichen Ergebnisse; Dauer: 10-15 Min.
Es handelt sich hierbei um ein gemeinsames Projektes des Instituts für Psychologie an der Universität Freiburg und der Abteilung für Sozial- und Entwicklungspsychologie an der University of Cambridge in Großbritannien.
Zum Online Fragebogen .
Die Universität Freiburg untersucht die Herangehensweise bei der Erstellung eines Web-Designs. Die Online-Umfrage richtet sich an Web-Designer und Homepage-Bauer und dauert etwa 10 Minuten.
Abschnitte der Online Befragung:
1. Begrüßung und Angaben zur bisherigen Erfahrung im Webdesign
2. Konzepte des Webdesign sichten und evtl. neue hinzufügen
3. Angabe der Reihenfolge von Bearbeitungsschritten
4. Kommentare zu der Untersuchung
Der Mobilfunker O2 hat die meisten zufriedenen Kunden, wie das Hamburger Marktforschungsinstitut dpm-team bei einer Online-Befragung ermittelt hat. Laut der Studie ‘Zufriedenheit und Loyalität mit dem privaten Mobilfunkanbieter’ liegt der Anteil der Kunden, die sich als zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Münchner Netzbetreiber bezeichnen, bei 84,2 Prozent. Auf den Plätzen folgen Vodafone (70,9), E-Plus (70,2) und T-Mobile (64,3). Für die Studie befragten die Marktforscher bundesweit 1.000 Personen von 18 bis 49 Jahren.
In puncto Loyalität liegen die Münchner ebenfalls vorn: So denken der Erhebung zufolge nur 13,0 Prozent der O2-Kunden am Ende der Vertragslaufzeit über einem Wechsel zu einem anderen Netzbetreiber nach. Die Konkurrenten kommen auf deutlich schlechtere Werte: Vodafone (21,1), T-Mobile (28,9), E-Plus (29,2).
Quelle: WuV
Nürnberg, 27. Januar 2005 – Alles spricht dafür, dass sich die Stimmung der Verbraucher in Deutschland deutlich aufhellt. Ein großer Sprung nach oben gelang den Indikatoren der persönlichen Einkommenserwartung und der Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung allgemein. Auch die Anschaffungsneigung, die sich bereits in den letzten Monaten nachhaltig erholt hatte, konnte sich weiter verbessern. Mit dem Konsumklima ging es somit deutlich bergauf: nach revidiert 3,1 Punkten im Januar 2005 prognostiziert die GfK für das Konsumklima im Februar einen Wert von 4,1.
Es sieht so aus, als habe mit dem Jahreswechsel die Verbraucherstimmung in Deutschland eine positive Wendung genommen. Nachdem sich die wichtigsten Indikatoren in den letzten Monaten sehr zögerlich und uneinheitlich entwickelt hatten, kristallisiert sich nun möglicherweise der erhoffte eindeutigere Aufwärtstrend heraus. Den größten Schritt nach vorn machte die Einkommenserwartung, die seit April 2004 erstmals wieder den langjährigen Durchschnitt von 0 übertraf. Spürbar erholten sich auch die Erwartungen an die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation. Ähnlich verhielt es sich mit der Lust der Verbraucher, größere Anschaffungen zu tätigen. Sie hat sich nach dem durchaus erfreulichen Konsum in der Vorweihnachtszeit weiter verbessert. Der Konsumklimaindikator legt nach revidiert 3,1 Punkten im Januar 2005 deutlich auf 4,1 Punkte im Februar 2005 zu.
Die in den Vormonaten viel diskutierten Belastungen der konjunkturellen Entwicklung – etwa durch die Abkühlung der Weltwirtschaft, durch die nach wie vor schwache Binnennachfrage, durch mögliche Energiepreiserhöhungen oder den starken Euro – machten im Dezember und Januar erfreulicheren Nachrichten Platz. Offensichtlich beeinflusst dies auch die Stimmung der Verbraucher. Sie äußerten sich ähnlich positiv wie Finanzanalysten (ZEW) und Unternehmen. So stiegen auch die ZEW-Konjunkturindikatoren des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung, die die Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten widerspiegeln, im Januar deutlich an. Auch der ifo-Index zum Geschäftsklima, der auf einer repräsentativen Befragung von Unternehmen beruht, zeigt derzeit einen klaren Aufwärtstrend.
Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur u. Schauspieler, 1902-1974)
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