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Handy-Studie: Kompliziert, zu wenig Speicher, sinkende Akkulaufzeit

18 Februar 2007 No Comment

Die Studie “CMO Council’s Global Mobile Mindset Audit”, vorgestellt im Rahmen des 3GSM World Congress 2007 in Barcelona, hat 15.000 Mobilfunkkunden in 37 Ländern zu ihrem Handy-Gebrauch befragt.

Danach beklagen vor allem User aus Industriestaaten die komplizierten Mobiltelefone, deren stark erweiterte Funktionsvielfalt aus Unwissenheit nicht genutzt werden kann. Beim Kauf der Geräte werden sie nicht ausreichend informiert, oft fehlt nach Angaben der Befragten auch das nötige Know-How bei den Fachverkäufern und Service-Beratern – wenn es Probleme mit dem Mobiltelefon gibt, ist auch die Servicequalität verbesserungswürdig. Umständlich und zeitintensiv sind Reklamationen und Service-Anfragen.

In Entwicklungsländern hingegen werden die zahlreichen Funktionen von Mobiltelefonen intensiver genutzt. Das überrascht erst mal, liegt aber möglicherweise auch an den mangelnden Alternativen im Bereich PC/Breitband – Zugänge.

Wichtige Ergebnisse der Studie:

  • Das Internet löst Freunde und Bekannte als wichtigste Quelle bei der Wahl des nächsten Mobiltelefons ab
  • Funktions-Müdigkeit und Komplexität erfordern weitere Anstrengungen bei Usability und Beratung
  • Die Bereitschaft für Content und Funktionen zu zahlen steigt, vor allem in Entwicklungsländern
  • Zurückgehende Akkulaufzeiten durch die zunehmenden Funktionen sorgen für Frustation bei Kunden, weltweit
  • Amerikaner und Europäer beklagen laute Telefongespräche in der Öffentlichkeit
  • Die Angst vor einem Verlust des Mobiltelefons oder der Daten ist hoch.

Wenn die Kunden zu entscheiden hätten, würden sie bei der Weiterentwicklung besonders Wert auf mehr Speicherkapazität, leichtere und kleinere Mobiltelefone legen.

Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit von CMO Council und GMI (Global Market Insite, Inc.) als Panelanbieter für die Rekrutierung der 15.000 Umfrageteilnehmer durchgeführt.

Quelle: CMO Council

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