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Weltweite Umfrage zu Schlafgewohnheiten: Die Deutschen schlafen weniger

26 März 2005 No Comment

Die Deutschen sind nicht nur ein Volk von Frühaufstehern, sie schlafen auch weniger denn je.

Weltweit gehen die Menschen immer später ins Bett: Im Schnitt kuscheln sich 37 Prozent erst nach Mitternacht in die Federn. Anders sieht es in Deutschland aus: Hier sind es nur 24 Prozent. Das brachte eine weltweite Umfrage des Marketing-Informationsunternehmen ACNielsen unter 14 000 Verbrauchern an den Tag.

Entsprechend früh sind die Deutschen auch wieder auf den Beinen: Fast jeder Dritte steht hierzulande noch vor sechs Uhr auf, während es im EU-Durchschnitt gerade einmal 15 Prozent sind. Weltmeister in Frühaufstehen sind allerdings die Indonesier: Fast zwei Drittel der Bevölkerung sind vor sechs unterwegs.

Arbeit raubt den Schlaf

Insgesamt hat sich die Schlafdauer insgesamt: Während man vor zwei Generationen allnächtlich noch neun Stunden schlief, sind es heute im Schnitt nur noch zwischen sieben und acht.

Ob in Asien, den USA oder Europa: Am stärksten beeinflusst der Job den Schlafrhythmus. 54 Prozent der befragten Deutschen gaben an, dass hauptsächlich die Arbeitszeiten über die Schlafgewohnheiten entscheiden, 44 Prozent nennen “Gewohnheiten” als wichtigsten Faktor. Für weitere 18 Prozent prägen vor allem familiäre Verpflichtungen und Kinder die Schlafmuster.

Quellen: focus.msn.de, ACNielsen

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