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T-Mobile und Nokia stellen Push-to-Talk-Studie vor

4 März 2005 No Comment

Die neue Studie zeigt eine breite Akzeptanz von Push-to-Talk, befragt wurden allerdings primär berufliche Nutzer. Verlängert wurde die kostenlose Nutzung von PTT bei T-Mobile: Noch bis Ende Juli ist der Dienst kostenlos.

Die Telekom-Tochter T-Mobile und der Handyhersteller Nokia haben eine qualitative Studie zur Akzeptanz und zu tatsächlichen Anwendungsszenarien von Push-to-Talk im deutschen Markt durchgeführt. Dabei zeigte sich eine positive Reaktion auf den neuen Dienst: 80 Prozent der Teilnehmer, so die Umfrage, würden Push-to-Talk auch nach Abschluss der Testläufe gerne weiter nutzen, der überwiegende Teil davon regelmäßig. Im Rahmen der selektiven qualitativen Umfrage wurden im Januar und Februar rund 50 Personen aus sieben Branchen beziehungsweise Anwendergruppen befragt: Journalisten/Medien, Event-Marketing, Jugend, Logistik, Musik, Sport/Ski sowie Bauwesen.

67 Prozent der Teilnehmer gaben an, Push-to-Talk bis zu 20-mal pro Tag genutzt zu haben, 11 Prozent kommunizierten bis zu 30-mal über Push-to-Talk. Die restlichen 22 Prozent nutzten den neuen Dienst sogar noch häufiger. Gut für alle Kunden: Bis Ende Juli 2005 kann der Dienst Push-to-Talk von T-Mobile-Kunden im Inland kostenlos genutzt werden. Damit wird die ursprünglich bis Ende April befristete Einführungsphase verlängert. Danach kann der Kunde zwischen einem Pauschalbetrag von einem Euro pro Nutzungstag oder einer monatlichen Gebühr von 18 Euro wählen.

Die Teilnehmer der Umfrage zeigten eine hohe Bereitschaft, für den Push-to-Talk-Dienst auch eine Gebühr zu bezahlen. Deutlich über die Hälfte der Befragten würde mehr als zehn Euro für Push-to-Talk zahlen, ein Drittel würde über 20 Euro ausgeben. Besonders hoch wurde der Wert von Push-to-Talk im Bereich Event-Marketing eingeschätzt, doch auch für Logistik- und Transportunternehmen zeigten sich deutliche Vorteile. Dazu Thomas Heese-Forth, Geschäftsführer der DL Dammer-Logistik GmbH:””Aus unserer Sicht ist Push-to-Talk interessant, weil hier Telefon und Funkgerät in einem Gerät kombiniert sind. Ein großer Vorteil in unserem Logistikbetrieb war auch, dass sich die Mitarbeiter im Hochregallager störungsfrei verständigen konnten. Das war vorher mit normalen Funkgeräten aufgrund der Stahlkonstruktion nicht möglich.”

Umfrage durch weltweite MORI-Studie gestützt

Die Ergebnisse der von T-Mobile und Nokia initiierten qualitativen Befragung werden gestützt und ergänzt durch eine quantitative weltweite Verbraucherstudie, die das Marktforschungsinstitut MORI für Nokia durchgeführt hat. 25 Prozent der Haupt-Mobilfunknutzer in Deutschland, so die heute veröffentlichte Studie, gaben an, dass sie Push-to-Talk höchstwahrscheinlich oder zumindest sehr wahrscheinlich künftig nutzen werden. Der Anteil der Nutzer, die Push-to-Talk positiv gegenüber stehen, liegt bei 63 Prozent.

Ergebnis der MORI-Studie ist auch, dass Push-to-Talk – hinsichtlich des von den Befragten zugemessenen Werts – zwischen SMS und Sprachtelefonie angesiedelt wird. So gaben die Befragten an, Push-to-Talk künftig vermehrt in Situationen zu nutzen, in denen sie früher ein konventionelles Telefonat geführt hätten, weniger oft dagegen in Situationen, in denen sie normalerweise eine SMS schreiben würden.

Quelle: call-magazin.de

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