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Passwörter kosten Geld und Nerven

28 März 2005 No Comment

Die Zahl der im privaten und beruflichen Passwörter, die User zu verwalten haben, wird immer unüberschaubarer. Ein Kennwort für den E-Mail Account, eins für die Buchhaltung und dazu noch Zugriffe auf verschiedene Fileserver, den Host und die verschiedenen Intra- und Extranet-Applikationen. Mitarbeiter in Unternehmen sind durch die Flut an Passwörtern und das dazu gehörige Jonglieren mit Zahlen und Buchstaben überfordert, ergab eine aktuelle Studie des IT-Anbieters Safenet.

Passwörter werden aufgeschrieben

Aus der Sicht des Sicherheitsverantwortlichen eines Unternehmens sind die Ergebnisse der Umfrage erschreckend. So schreiben 50 Prozent der Befragten ihre Passwörter auf, über ein Drittel gibt seine Passwörter auch an Kollegen weiter. Als Erklärung für dieses Verhalten führen die Autoren der Studie einerseits die wachsende Zahl an Passwörtern – 47 Prozent der Befragten benötigen mehr als drei Codes – und andererseits die Vorgaben der Unternehmen an, dass die Passwörter mehrmals im Jahr gewechselt werden müssen. Vor allem in Europa ist dies ein wachsender Trend.

Komplexe Kombinationen

Schlechte Nachrichten gibt es für die Computernutzer in Europa auch, was das Format der Passwörter betrifft. Laut Safenet wird auch die erforderliche Komplexität immer höher. Der Trend geht hier weltweit zu achtstelligen Passwörtern, die aus Buchstaben und Zahlen bestehen müssen.

Produktivitätsverlust

Neben der Sicherheitsproblematik von aufgeschriebenen oder weitergegebenen Passwörtern sieht der IT-Anbieter Safenet auch einen Produktivitätsverlust für die Unternehmen. Jedes Mal, wenn sich ein Mitarbeiter auf Grund eines vergessenen Passworts an den Helpdesk wenden muss, um dieses zurücksetzen zu lassen, verliert das Unternehmen Geld.

Quelle: http://www.kurier.at/multimedia/935872.php

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