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Männer spielen beim Mineralwasserkauf eine wichtige Rolle

3 März 2005 No Comment

Herrscht Demokratie oder Diktatur in deutschen Haushalten? Wer trifft die Kaufentscheidungen im Großteil der deutschen Haushalte, in denen mehr als eine Person lebt? Bei Produkten des täglichen Bedarfs werden oft nur die Haushalts-führenden werblich angesprochen. Doch gerade in Mehrpersonenhaushalten ist das nicht zwangsläufig die Person, die auch die Kauf- und Markenentscheidung trifft.

Eine neue Studienreihe von MediaLogics und INNOFACT gibt Einblicke in die komplexen “Kaufentscheidungsprozesse in Mehrpersonenhaushalten“. Damit verschafft sie Marketing und Mediaplanung Transparenz darüber, welche Personen in Mehrpersonenhaushalten die Kaufentscheidung treffen und daher Media- und Kommunikationszielgruppe sein sollten. Bei Mineralwasser werden in über 70% der Kaufakte ein oder mehrere Kästen gekauft. Besonders Haushalte mit Kindern kaufen in der Regel große Mengen und diese sehr häufig im Getränkeabholmarkt. Gerade wenn größere Mengen (mehrere Kästen) eingekauft werden, haben Nicht-Haushaltsführende (meist Männer) den höchsten Einfluss auf die Markenwahl und treffen dadurch bei 55% aller gekauften Flaschen die Markenentscheidung. Die Konsequenz aus den Ergebnissen des Branchenreports Mineralwasser für die Mediaplanung ist damit, nicht nur Haushaltsführende anzusprechen.

MediaLogics und INNOFACT haben in einer Online-Befragung 925 Personen aus Mehrpersonenhaushalten befragt. Diese gaben Auskunft über ihr Einkaufs- und Entscheidungsverhalten bei Produkten aus den Bereichen Mineralwasser, Käse, Joghurt und Süßen Brotaufstrichen. Das Besondere dieser Studie ist, dass der Einfluss der einzelnen Haushaltsmitglieder prozentual quantifiziert und damit deutlich dargestellt wird.

Quellen: openPR / Innofact

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