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Manager-Magazin: IEP-Studie und der Standort Deutschland

19 März 2005 No Comment

Verkrampfte Deutsche, entspannte Briten

Der Blues hat sich tief eingebrannt in das Denken und das Handeln deutscher Manager. Sie suchen Erfolg vor allem durch Härte und handeln weniger strategisch und innovativ als ihre ausländischen Kollegen. Das sind kritische Ergebnisse einer Studie des Personalberaters Zehnder, die manager magazin exklusiv vorstellt.

Hamburg – Deutsche Manager pflegen einen härteren Führungsstil als ihre Kollegen in anderen Ländern. Sie verfolgen eher kurzfristige Ziele und lassen ein “klares Profil auf die Ausrichtung in die Zukunft” vermissen. Zu diesen kritischen Ergebnissen kommt die Studie “International Executive Panel” (IEP) der Personalberatung Egon Zehnder International. manager magazin analysiert die Resultate der Befragung exklusiv in seiner aktuellen Ausgabe 4/2005, die heute (Freitag, 18. März) erschienen ist.

Relativ gering schätzen deutsche Manager soziale Kompetenzen: Teams führen zu können halten nur 38 Prozent für eine wichtige Managereigenschaft (Frankreich: 65 Prozent, USA: 61 Prozent). Mitarbeiterentwicklung zählt nur für 24 Prozent als besonders wertvolle Fähigkeit; in den USA beispielsweise sind es 39 Prozent. Hingegen zählt für die Deutschen der unbedingte Wille, Ergebnisse zu erzielen: 62 Prozent der Befragten nennen dies als unverzichtbare Managertugend – aber nur 32 Prozent der Amerikaner und 38 Prozent der Franzosen.

Quelle und Detailergebnisse / Charts:
Manager-Magazin – Studie / Umfragen-Ergebnis
Studie als PDF:
Zehnder Studie – Management in Zeiten des Umbruchs

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