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IT-Anbieter in der Kritik: fehlende Argumentationshilfen für die interne Vermarktung

9 März 2005 No Comment

Eine qualitative Umfrage des Branchenportals Silicon.com ergab ein hohes Unzufriedenheitspotential bei den Teilnehmern. Drei Viertel der befragten IT-Chefs meinten, dass IT-Anbieter keine Vorstellung davon hätten, welche Rolle der CIO genau spiele und unter welchem internen Druck er stehe.

Die Ursachen dafür vermuten sie in den Zwängen, denen die Anbieter selbst unterworfen sind. “Die Lieferanten von Equipment und Software müssen vor allem eines: Boxen schieben und einen schnellen Dollar machen”, so Les Boggia, IT-Chef bei Carole Nash Insurance, “da gibt es nicht viele, die hereinkommen, deine langfristigen Pläne diskutieren und eine Partnerschaft auf der Grundlage deiner eigenen Strategie aufbauen wollen.” Sein Kollege Phil Young von Amtrak Express Parcels schränkt allerdings auch ein, dass das gegenseitige Verstehen dürfe keine Einbahnstraße sein dürfe: “Ich bin mir dessen bewusst, dass ich als CIO manchmal auch zu wenig Verständnis aufbringe für die Situation des Verkäufers und den Druck, der auf ihm lastet.”

Konkret warf die Jury den Anbietern vor, sie helfe den IT-Verantwortlichen zu wenig dabei, Lösungen intern zu verkaufen. “Die meisten CIO wissen gute Anwendungen und Techniken sehr wohl zu schätzen; sie sind nicht diejenigen, die überzeugt werden müssen”, erläutert Steve Anderson, IT-Partner beim Immobilienberater Davis Langdon. “Es sind vielmehr der Vorstand und das Management, die für jede Investition eine maßgeschneiderte Rechtfertigung brauchen; ich habe sehr wenige Verkäufer getroffen, die das verstehen – und noch weniger, die dir wirklich dabei behilflich sind.”

Quelle: computerwelt.at

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