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Formel-1 Umfrage

10 Juli 2005 No Comment

Die Formel 1-Fans wollen mehr Rennen, mehr Teams, mehr Überholmanöver und das mehr Wert auf das Können der Piloten gelegt wird. Dies brachte das Ergebnis einer Online-Umfrage des Automobil-Weltverbandes FIA zu Tage, an der sich rund 93.000 Fans beteiligten.

Die Bemühungen von FIA-Präsident Max Mosley aus der Formel 1 wieder eine Rennserie zu machen, bei der es mehr auf die Fahrkunst der Piloten und weniger auf die Technik ankommt, wird von der Fangemeinde unterstützt. Dies belegen die Ergebnisse der , die sich auf die Regeländerungen ab 2008 bezieht und die umfassendste Befragung in der Geschichte der Formel 1 ist.

Mosley fasst die Stimmung der Fans zusammen: “Geht es nach den Zuschauern, muss das Hauptziel der Formel 1 in den kommenden fünf Jahren sein, spannende Rennen zu veranstalten. Viele wünschen sich, dass die Fahrerqualitäten weiter in den Vordergrund rücken”.

Die bereitgestellten Zahlen der Umfrage belegen, dass die Mehrheit der Fans mit dem gegenwärtigen System unzufrieden ist: 94 Prozent wünschen sich mehr Überholvorgänge, 74 Prozent legen Wert auf Rennen, die stärker durch das Können der Fahrer entschieden werden und weniger durch ausgereifte Technik. Dennoch hebt sich für 80 Prozent der Befragten die Formel 1 durch den hohen Stand der Technologie von anderen Rennserien ab. Der aktuelle Qualifying-Modus steht dagegen bei den Fans nicht sonderlich hoch im Kurs.

Die Umfrage-Ergebnisse förderten weiterhin ans Licht, dass eine große Mehrheit gerne mehr als zehn Teams am Start sehen würde. Auch ein möglicher Ausbau des Streckenkalenders ist für die Fans verlockend. 69 Prozent meinen, dass die Formel 1 noch mehr Länder bereisen sollte. Als beliebteste und wichtigste Rennstrecken kristallisierten sich Monaco, Spa und Silverstone heraus.

Die Umfrage, an der sich Motorsportbegeisterte aus 180 Ländern beteiligten, soll laut Mosley in den Besprechungen über die Regeländerungen berücksichtigt werden. “Zum ersten Mal wird die Meinung der Zuschauer ein essenzieller Teil dieses Prozesses sein”, betont er.

Quelle: racing1.de

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