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Feiertage Online Umfragen

25 März 2005 26 Comments

Zum Thema Feiertage hat Sozioland zusammen mit Feiertage.net im Januar eine Umfrage gestartet um die Stimmung zu diesem Thema und die Bereitschaft eines Verzichts anhand der Umfrage herauszufinden.

Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 10. Januar bis 24. Januar aktiv auf Feiertage.Net verlinkt und zugleich einer Stichprobe von 4.000 Probanden aus dem Sozioland-Panel als Mail-Einladung zugesendet. Der Rücklauf beläuft sich auf 1.049 Personen (so far) die an der Befragung bisher teilgenommen haben. Einen Anspruch auf Repräsentativität wurde nicht verfolgt, es handelt sich somit um ein einfaches Stimmungsbild der Teilnehmer.

Online Umfrage auf Feiertage.net

Immerhin 31% der Befragten können sich vorstellen auf einen Feiertag zu verzichten um den Staatshaushalt zu entlassten, eine Mehrheit von 53% trauert aber noch dem Buß- und Bettag nach, der vor ein paar Jahren schon gestrichen wurde.

Der oft kirchliche Hintergrund der Feiertage ist den Befragten nicht besonders wichtig, vielmehr ist es die zusätzliche Freizeit, die Feiertage so attraktiv macht.

Eine ausführliche Auswertung können Sie unter Sozioland.de einsehen.

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26 Comments »

  • ich halt said:

    Würden unsere Politiker sich nicht laufend die Diäten und Bezüge erhöhen, müsste man auch keinen Feiertag streichen… Gerade die sollten endlich mal bei sich anfangen zu sparen!

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  • ich auch halt said:

    Anstatt immer übere weitere zu streichende Feiertage nachzudenken, sollte man man alternative Konzepte ausarbeiten. Zum Beispiel die Vermeidung von “Brückentagen” indem Feiertage zwischen Dienstag und Donnerstag auf Montag oder Freitag verlegt werden. Mal im Ernst, abgesehen von Weihnachten, wen interessiert denn das Datum? Ob jetzt Fronleichnam am 26.05 ist oder am 27.05, das juckt doch nun wirklich kaum jemanden. Auf der anderen Seite bleibt der Donnerstag als Arbeitstag, der Freitag fällt als Brückentag raus und schwups, wieder einen Tag länger gearbeitet!

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  • anonymus said:

    Mal eine ganz andere Überlegung – den Bundesländern, die mehr Feiertage haben geht es wirtschaftlich besser als denen mit weniger Feiertagen. Also sollte man, der wirtschaftlichen Entwicklung zuliebe, zusätzliche Feiertage einführen…

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  • Thomas1969 said:

    Wie wäre es denn einfach damit alle Feiertage außer Weihnachten und 3.Oktober abschaffen und dafür ein paar zusätzliche Urlaubstage zu gewähren. Dann können die, denen relgiöse Feiertage wirklich wichtig sind, an diesen Tagen ja frei nehmen. Außerdem hätte man dann endlich eine Feiertagsgerechtigkeit in Deutschland. keiner wäre mehr bevorzugt, paßt doch auch viel besser in ein Land, in dem alle gleich gemacht werden sollen.

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  • Manitou said:

    Wie schon erwähnt, geht es den Bundesländern wirtschaftlich am besten, welche die meisten Feiertage haben. Somit kommen wir zu dem Schluss: “An den Feiertagen kann es nicht liegen”!!! Kürzt die Diäten, kürzt die Managergehälter, streicht die Sch….-Ökosteuer und der Staatskasse genügen 50 statt 70 % vom Benzinpreis. Dann hätten wir einen “vernünftigen” Literpreis von ca. 80 Cent und das würde der Wirtschaft mehr als “Aufschwung” bringen. Aber nicht die ständige Feiertagsstreicherei!!! ………und Finger weg von der Mehrwertsteuer!!!

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  • Frank said:

    Der volkwirtschaftliche Nutzen ist sehr Fraglich und wird von vielen mehr als in Frage gestellt. Es gäbe andere Maßnahmen die mehr bringen würden. So etwa die vereinfach des Steuerechts, verminderung von Bürokratie oder die “Strafsteuer für Pendler” die jeder beim tanken spürt.

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  • Tina said:

    Gegen Feiertage habe ich nichts, allerdings sollten die Geschäfte geöffnet sein (aber nur, wenn auch mehr Personal eingestellt würde).

    Stimmt, wenn unsere geldgierigen Politiker sich nicht die Taschen so vollstopfen würden, brauchte auch kein Feiertag
    gestrichen werden.

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  • today said:

    Schon wieder “Sand” fürs Volk, und “Kaviar” für die Regierung!
    Wir sollen uns mit Feiertage beschäftigen, und im Hintergrund wurde Sozialabgabe erhöht (voraussichtlich noch mal dieses Jahr, oder Anfang nächstes Jahr), wird MWSt erhöht, und wer weiss was für Steuer eingeführt…
    Was bringt schon ein Feiertag mehr oder weniger? Wie war es noch mal? Soll damit der Arbeitslosenanzahl erhöht oder gesenkt werden? Werden damit die Waren im Geschäft billiger oder teuerer angeboten? Sollen damit die Krankenkassen mehr kassieren? Vielleicht mehr Steuer in die Staatkasse einfliessen? Eventuell die Kraftstoffpreise gesenkt?
    Habe ich vielleicht etwas verpasst?

    Muss ich mal nachdenken:
    1.) Vereinigung (Wirtschaftsflopp)
    2.) Ökosteuer, und wer weiss noch was für ein Steuer zusätzlich (also alles teuerer!)
    3.) EURO: Versprochen wurde, dass die Preise gleich bleiben. Es ist ja wirklich so! Trick dabei: Die Zahlen blieben gleich, nur jetzt steht dahinten EURO Bezeichnung. (Also ca. Halbierung des Einkommens.) Wer hat noch mal das Volk gefragt, ob Deutschland EURO braucht? Kann ich nicht mehr daran erinnern….
    4.) Immer mehr kleine Firmen melden Insolvenz
    5.) die Grossen hauen ab.
    6.) Arbeitslosenanzahl wird immer höher
    7.) Immer mehr Privatinsolvenz
    8.) Immer mehr Leute verlassen Deutschland
    9.) Immer mehr Leute, denen früher gut oder zufriedenstellend ging, leben unter der Lebensunterhaltsminimumgrenze!! (Manche beziehen Sozialhilfe, die anderen sind entweder zu blöd, oder zu stolz zu beantragen, oder nur einfach wegen der dahinter stehenden Bürokratie haben sie es aufgegeben – dafür aber die Raffinierten beziehen weiterhin die Sozialhilfe, und fahren dabei Luxuskarosse!!)
    10.) Die Gesetze sind so komplex – immer Neue wurden eingeführt, und um die Veralteten hat keiner gekümmert -, dass sie sich sogar an mehreren Stellen widersprechen. Damit dienen sie keinen anständigen Durchschnittsbürger mehr!!

    => wo bleibt die Kaufkraft? Fragen die Politiker (noch?).
    Also Reform her! – nicht geklappt? NO PROBLEM! Statt es stornieren, kommt der nächste Hammerschlag!
    A.) Rentenreform => Zusammenbruch (sogar Rentner sollen Steuerzahlen!)
    B.) Sozialreform => wir zahlen ab 18. pro Quartal 10,00, unabhängig davon ob der Nachwuchs schon eigenen Einkommen hat, oder nicht (also zusätzliche finanzielle Belastung!) und zusätzlich erhöhen die Krankenkassen die Beiträge (wobei die Führungskraft schöne Ausschütung in die Tasche steckt, und die Medikamenthersteller kassieren Milliarden!)
    C.) Sozialreform 2 => Krankenkassen haben mit 01.07.05 die Beiträge gesenkt, aber wurde Zahnersatz 0,9 % eigeführ => Arbeitgeber etwas entlastet, Arbeitnehmer noch stärker belastet.
    D.) bald wird Mehrwertsteuer erhöht…..

    Wann wird endlich mal Steuer auf Steuer eingeführt?
    Wie tief soll noch die deutsche Wirtschaft fallen?
    Wie hoch dürfen die Schulden noch sein? (Darlehen für Rentezahlung?)
    Wie sollen die Leute sich Privatrentenversicherung leisten, wenn sie tag tägliche finanzielle Sorgen haben?

    Also wenn es weiter so geht, bald wird die Welt und Afrika für Deutschland spenden,
    - weil unsere Kinder ärztlich nicht mehr versorgt werden können (immer weniger Gelder für Krankenhäuser und Kliniken),
    - weil für die begabten Kinder die Schule nicht mehr finanzierbar wird (Schulgelder, erhöhte Unikosten),
    - und so wie so hat kaum Sinn Kinder zur Welt zu setzen, weil ihre Zukunft in Deutschland immer aussichtloser wird (mangelhafte schulische Bildung, fehlende Ausbildungsstellen, Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung)…..

    Lieber Politiker!
    Wie wäre es,
    - wenn Ihr monatlicher Einkommen Ihrer Leistung entsprechend abgerechnet wäre,
    - wenn auch Ihre Rente etwas niedriger wäre, wenn Sie duzende Leistungen, die aus der Staatkasse/ aus Steuergelder bezahlt werden, verzichten würden.
    Vielleicht so viel Milliarden könnten wir nicht mehr ersparen, was für eine Lücke Ihre Regierung verursacht hat, aber paar Millionchen bliebe noch übrig für gemeinnützliche Zwecken…..

    Haben Sie noch Fragen?
    Dann fragen Sie mal endlich das Volk….
    vielleicht wir haben besseren Ideen, wie Sie…. und vorab liefern wir bestimmt keine falsche Zahlen zur besseren Statistik, was wir später mit billigen Ausreden versuchen zu verwischen…

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  • DFang said:

    Meiner Meinung nach ist das Streichen eines oder dann wohl in ein paar Jahren eines zweiten Feiertages nur ein Tropfen auf den heißen Stein, der die generellen Probleme in unserem Land nicht lösen wird.
    Ich habe das Gefühl, dass man immer wieder aus Aktionismus heraus mit solchen “Lösungen” liebäugelt, die kurzfristig etwas bewirken aber die wirtschaftlichen Rahmendaten werden davon auch nicht positiv beeinflusst. Die Steuern bleiben im internationalen Vergleich zu hoch und immer mehr Arbeitsplätze wandern ins Ausland ab. Das schadet der Volkswirtschaft viel mehr als die ganzen Feiertage die wir faulen Deutschen frecherweise haben.

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  • ichglaubsned said:

    ein Feiertag abzuschaffen, was soll das bringen. Wir haben immer mehr Abreitslose, und die Leute die noch Arbeit haben sollen die von ihren 2 entlassenen Kollegen noch mit erledigen. Es gibt kaum noch einen der Arbeiten geht und keinen Stress bis über beide Ohren hat. Die Psychologen haben hochkonjunktur wgen der Arbeiter die mit ihrem Stress und Jobangst nicht zurecht kommen. Dann noch ein Feiertag weg, ganz toll. Seit dem Euro ist das Land Ärmer geworden, die Unternehemn ziehen in die Länder wo die Preise nur halb so hoch sind und man auch nur halb soviel Lohn bezahlen muss. Unserer Politiker lassen das zu, und für Ihre tolle Leistungen erhöhen sie sich ihre Diäten. Würde man die Politiker LEistungsgerecht bezahlen, müssten sie wohl selbst in den Osten auswandern um sich noch ein Butterbrot leisten zu können.
    Wieso führt man nicht für Unternehmen eine Strfsteuer ein wenn Sie ins Ausland abziehen. Angemessen nach dem Jahresumsatz, diese Steuer muss so hoch sein, das es den Unternehmen weh tut. Wieso unterstütz man die Bürger nicht, das diese mehr Geld in der Tadche haben und mehr Konsumieren könne. Die oben angesprochene senkung der Benzinsteuer ist doch gar nicht mal so schlecht. Wieso werden sozialhilfeemfänger nicht schärfer konrolliert, wie kann es sein das sich so jemand einen Mercedes leisten kann? Wie kann es sein, das Unternehmen in einem Jahr 20% mehr Gewinn erwirtschaften und im nächsten 2000 Mitarbeiter entlassen weil der Umsatz um 2% zurück gegangen ist? Wieso werden Gaspreise höher weil das Öl teuerer wird. Was hat das alles mit einem Feiertag zu tun? die Menschen brauchen ihre Feiertage damit sie diese ganzen Fragen verkraften können.

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  • butz said:

    hallo, ich bin dafür dass man alle feiertage abschafft und im gegenzug jedem arbeitnehmer pauschaul 8 urlaubstage mehr anrechnet.
    ich habe leider jedesmal beruflichen stress mit diesen sch… nicht bundeseinheitlichen feiertagen.

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  • Peter V said:

    eine Abschaffung bringt nichts, genauso wie die Verlaengerung der Arbeitszeit. Das sind nur kosmetische Veraenderungen, um den obrigkeitstreuen Deutschen ruhig zu stellen.

    Vielmehr sollten :

    - die Krankenkassen umstrukturiert werden, Mitversicherung abgeschafft werden.
    - unnoetige Institutionen wie IHK und GEZ abgeschafft werden .
    - eine einfache und vernuenftige Besteuerung eingefuehrt werden .
    - unnoetige Subwentionen wegfallen wie Oldtimer-Verguenstigung, Kohle etc.
    - Doppelbesteuerungen wegfallen (Erbschaft etc.)
    - Mineraloelsteuer auf ein vernuenftiges Mass reduziert werden.
    - Geld von Steuerfluechtigen eingetrieben werden.
    - Buerokratie-Abbau, ich denke nur an die Steuererklaerung.
    - Ersatz der Schulbuecher durch E-Books
    - mehr Ganztagsschulen
    - weg von der Austausch-Mentalitaet, wiedereinfuehrung des Instandsetzens
    - keinen Bloedsinn mehr wie die Rechtschreibreform und Sommerzeit

    Diese Liste koennte ich stundenlang weiterfuehren …..

    MfG
    Peter

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  • Callsen said:

    Es wäre empfehlenswerter, den Staatshaushalt zugunsten der Feiertage abzuschaffen. Ok, das war jetzt ein Witz aber ein Ministerium weniger, von dem man ohnehin nichts hat – Familienförderung bspw., weil die tut ja eh nix – und Schwupp schon ist wieder ein Feiertag gerettet. Und vielleicht werden an dem dann auch die Kinder gezeugt, die wir dan “Familienförderung” nicht haben in Deutschland

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  • virusforscher said:

    Feiertage abschaffen? Na wegen mir! Wenn ich im Gegenzug mehr Urlaub bekomme damit ich mir endlich mal meine freien Tage so legen kann wie ich es gern hätte! Denn genau da sollte man ansetzen. Was bringt uns wirklich ein Feiertag? Eigentlich nichts. Entweder verschläft man den ganzen Tag oder Ackert sich privat zugrunde oder noch besser man macht wie einige Millionen andere einen Ausflug und Stresst sich durch den erhöhten Verkehr nochmehr!

    Also alles in allem wer braucht wirklich einen Feiertag? Niemand!

    Was das andere rumgemecker hier angeht! Sorry! Wer von uns verwöhnten Deutschen will den wirklich arbeiten gehen! Würdet Ihr nicht lieber zuhause auf der Haut liegen und dennoch euer Geld einfordern wollen? Wenn ich meinen Blick in die Ostländer werfe so sind dort Arbeitszeiten von 12 bis 16 Stunden am Tag Pflicht. Hier wird schon gemeckert und gestreikt wegen einer 40 Stundenwoche! Hier in dem Land wird sowieso vielzuviel gemeckert. Niemand gibt hier irgendwem die Chance etwas zuverändern weil gleich ohne nachzudenken rumgemotzt wird. Und? Wie soll sich da was ändern?

    Meiner Meinung nach sollte man jetzt erstmal vor der eigenen Haustür kehren. Sein eigenes Ich mal überdenken und so wie es mal vor langer Zeit war! Erst Hirn einschalten und dann seine Meinung erzählen. Denn vieles von dem was ich oben gelesen habe ist nur mal kurz hingeschrieben aber wirklich nachgedacht haben einige Schreiberlinge hier nicht!

    Übrigens ich komme grad von der Nachtschicht! Daher: “Wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten”!

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  • unternehmer said:

    Ich als Unternehmer muss hierzu mal sagen, dass es völlig unnütz ist, so viele Feiertage zu haben. Zwei drittel sämtlicher Feiertage könnte man sofort streichen.
    Was passiert an Feiertagen? Manche arbeiten, der große Teil der Bevölkerung sitzt faul rum oder hängt ab, wie die Jugend heutzutage sagt. Der Tag nach dem Feiertag ist für viele Arbeitnehmer ein halber Feiertag und schon Teil des Wochenendes.

    Die Politik sollte sich erstmal um ein völlig neues Steuergesetz Gedanken machen. Das ist es was Alle ausbremst. 1. Zu viele Steuern = 2. kein Geld = 3. Alle sparen = 4. kein Umsatz im Geschäft = 5. Weniger Steuern für den Staat = 6. Staat erhöht Steuern = zurück zu Punkt 1.

    Wir können froh sein, dass wir nur wenige Feiertage haben, sonst müssten alle mehr Steuern zahlen! Deshalb, schafft ein paar Feiertage ab.
    Wir sollten uns langsam daran gewöhnen, wenn sich nichts ändert, arbeitet jeder demnächst in zwei Jobs und muss sehen wie er über die Runden kommt.
    Oder; es gibt mehr als 10 Millionen Arbeitslose…

    Die Alten und Konservativen in den obersten Etagen dieses Staates und den Unternehmen wollen nichts mehr ändern oder sind einfach zu träge dazu. Sie verstehen nicht was Individualität bedeutet, sie haben Angst vor allem was neu ist.

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  • Daniel said:

    Ja, mal wieder ‘nen Feiertag abschaffen, damit’s der Wirtschaft besser geht, damit der Staatshaushalt saniert wird, etc.
    Alle Jahre wieder wird dieser Vorschlag gebracht. Er zeigt eigentlich m.E. nur Eines: Die Politik kann und darf nichts an den aktuellen Verhältnissen ändern, muß aber den Eindruck erwecken, daß sie etwas tut. Auch die immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragenen “Beschwörungen”, daß wir alle länger arbeiten sollten, ändern ja bei Befolgung nichts an der massiven Arbeitslosigkeit, verstärken sie sogar noch.
    Mehr Wachstum entsteht in gewissen Grenzen ja duchaus durch “länger arbeiten”.
    Nur schafft das nicht mehr Arbeitsplätze, denn diese werden durch Rationalisierung schneller abgebaut, als durch Wachstum (das übrigens ja auch Grenzen hat) neue entstehen. Dies wird in den Medien, wenn ein Großes Unternehmen mal wieder Rekordgewinne verzeichnet, sogar zugegeben. Dort heißt es dann öfter, daß trotz des guten Ergebnisses aber dennoch keine neuen Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, etc….
    Die Schaffung neuer Arbeitsplätze wird von Unternehmen vor allem dann in Aussicht gestellt, wenn etwas der Öffentlichkeit abgerungen werden soll. Jüngstes Beispiel: Ein namhafter Flugzeughersteller möchte gerne einen Teil eines Gewässers mit wertvollen Biotopen bei Hamburg zuschütten, um seine Startbahn für die Produktion eines neuen Großflugzeuges zu verlängern.
    Für die Arbeitgeberseite hat die hohe und wachsende Arbeitslosigkeit mehrere Vorteile: Lohnkosten sinken, Der Machtzuwachs durch das Druckmittel “Arbeitsplatzabbau” ist enorm, der Handlungsspielraum für Unternehmen wird dadurch deutlich größer.
    Die Lösung, daß alle weniger arbeiten für weniger Geld, wird in der Öffentlichkeit nichtmal angerissen, obwohl das m.E. dringend ansteht. Dies würde auch die Inflation beenden, allerdings auch u.U. zu Null bzw. Negativwachstum führen. Die damit einhergehenden Probleme, wie mehr Freizeit, “weniger ist mehr”, Übergang zu einer demokratisch-sozialistischen Staatsform und Wirtschaftsweise inkl. der Möglichkeit des Einzelnen zur Selbstverwirklichung, etc. bedürften dringend der Diskussion und Lösung, und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

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  • Arbeitgeber-nehmer said:

    Ist aus meine Sicht alles Blödsinn das ganze Gerede. Fest steht doch, dass man bei der heutigen Produktivität der Industrie doch nicht noch mehr zu arbeiten braucht. Das ganze Zeug kann durch die zunehmende Schere Arm-Reich doch sowieso niemand kaufen. Das gejammere von Unternehmern ist völliger daneben, weil die uns nicht für unsere Reizeit bezahlen sondern für die Arbeitszeit. Ich würde die Feiertage genauso lassen wie sie sind und statt dessen:
    - Die Klassifizierung Arbeitgeber, Arbeitnehmer abschaffen
    - Leistung nicht Zeit, Kapitalinvestition und Risikobereitschaft messen
    Letztlich zahlt doch jeder nur für Dinge, die ihn interessieren oder Spaß machen. Und wir tun heute eine Menge Dinge (Verwaltung etc.) für die der einzelne normalerweise keinen Cent zahlen würde.

    Wir werden mehr Wohlstand erreichen, wenn wir von dem Selbstbedienungsladen “Kapitalismus” mit exorbitantem Lohngefälle abstand nehmen und wieder mehr Wettbewerb mit weniger Monopolen zulassen.

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  • Jürgen S said:

    Wenn ich das lese, dann sträuben sich mir bei einigen Beiträgen die Nackenhaare.
    Ein Vorschlag war die Abschaffung der Brückentage statt Streichung: auch an diesen Tagen muss sich wohl jeder normale Arbeiter und Angestellte einen Tag Urlaub nehmen. Wo soll da eine Ineffizienz sein? Es wird haargenauso viel gearbeitet als wenn der Feiertag auf einen Mo oder Fr fiele.
    Am meisten schockiert mich aber der relativ hohe Prozentsatz an “ja”-Sagern zur Abschaffung zwecks Haushaltssanierung. Diese wurde uns beim Buß- und Bettag auch versprochen. Der Spareffekt wird innerhalb eines oder zwei Jahren kompensiert, die Haushaltslöcher sind danach groß wie nie zuvor und wir sind ein Stück Kultur für immer los. Die Antwort lautet daher: NEIN, keine Streichung, kein einzelner Feiertag weniger! Schließlich sind wir keine 24/7-Maschinen, schließlich leben wir nicht für die Arbeit, sondern wir arbeiten um zu Leben. Und dazu gehört, sich in der eigenen Tradition und Geschichte wiederzufinden.

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  • eagle67 said:

    Ich muß Jürgen S. hier beipflichten! Es ist vollkommener Unsinn,
    zu glauben, die Abschaffung eines Feiertages würde auch nur das
    geringste zum positiven wenden. Ich bin selbst Kleinunternehmer
    und sehe in den Feiertagen für Mitarbeiter, wie auch den Arbeitgeber
    selbst, eine Chance, sich der Familie zu widmen, was unter der Woche
    oftmals vollkommen auf der Strecke bleibt, weil der Elternteil, welcher
    arbeiten geht, die Kinder i.d.R. nur noch zu Bett bringen kann und
    so ein wichtiger Teil der Erziehung den Bach hinunter geht!
    Manchmal wünschte ich nur, die Feiertage könnten alle auf Freitag oder
    Montag verlegt werden, dann blieben die Feiertage und, wer will, kann
    dann trotzdem noch einen oder auch zwei Tage Urlaub hinzu nehmen.
    Dem Unternehmer bliebe die Möglichkeit, mit dem Personal, welches
    keinen zusätzlichen Urlaub einplant, weiter zu arbeiten und so Liefertermine
    besser planen zu können.

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  • Franzi said:

    Ich bin für Streichung der Feiertage. Bekomme die eh nicht bezahlt, hänge nur gelangweilt zu Hause rum, alles was Spaß macht ist geschlossen oder man darf es nicht machen. Was soll der Quatsch? Von mir aus könnten bis auf Neujahr alle Feiertage gestrichen werden.

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  • Herr Gott said:

    wir sollten statt der Feiertage, ein paar Staatssekretäre einsparen oder den Politiker für den die Denken.
    In jedem normalen Betrieb hat nicht jeder Abteilungsleiter einen hochbezahlten und nach dem Ausscheiden gut versorgten Sekretär. Das ist ein Einsparungspotetial welches nicht zu verachten ist.

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  • Michael said:

    Bei der Diskussion vermisse ich ständig die Tatsache daß Baden-Würtemberg drei Feiertage mehr hat als Bremen oder Niedersachsen. Selbst die fünf neuen Länder haben sich von vorne herein den Reformationstag gesichert. Also: bevor über weietre Feiertag-Streichung diskutiert wird sollte man zunächst mal bundeseinheitlich für Gleichheit sorgen. Sonst haben die Bayern irgendwann 4, Badenwürtemberg 3, und wir armen Nordlichter gar keine Feiertage mehr!

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  • Alles klar said:

    Ich finde es ja schön das viele so denken wie ich ich frage mich nur warum wir uns das alles gefallen lassen es gibt garnicht genug Polizisten die uns Bürger aufhalten könnten das verdammte Bundestagsgebäude zu stürmen und auf den Tisch zu haun und anderseits könnten wir genauso gut einfach alle das arbeiten aufhören von heut auf morgen dann können die mal sehn wo sie bleiben ok letzteres ist übertrieben weil dann holen sie ihre brötchen mit privatfliegern aus dem ausland, worums mir eigentlich geht ist weniger aufregen und mehr tun gegen diese affen und wie jeder weiss regiert nicht die regierung sondern die wirtschaft, was ich damit sagen will ist unsere politiker sind die hampelmänner der aktionäre die sowieso in monaco oder sonst wo leben die nebenbei gesagt von der reichensteuer nichts wissen weil die sowieso nicht davon betroffen sind

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  • Anton said:

    Feiertage zu streichen finde ich das letzte! Es ist schädliche Augenwischerei!
    In meiner Firma sind im vergangenen Monat zwei junge Menschen am Herzversagen gestorben.
    Seit dem mache ich keine Überstunden mehr. Vergangenen Freitag hat man mir deshalb gekündigt.
    Die Möglichkeit uns zu erholen wird uns genommen bis wir zusammenbrechen.
    Einen Feiertag können wir kommen sehen. Wir können das in unser Leben einplanen. Wir können uns dann erholen.
    Krankheit oder Tod kommt so unsichtbar wie ein Dieb in der Nacht.
    Ich bin der Meinung dass unsere Gesellschaft krank ist:
    Jemand der arbeiten will lässt man nicht – da kann er sich lange vergeblich bewerben.
    Jemand der nach Hause möchte lässt man nicht – 40 Stunden-Woche ist für viele Arbeitnehmer ein Wunschtraum.
    Verlässt dann Jemand seine Firma, wird oft seine Arbeit weggeworfen ohne sie anzugucken oder gar zu würdigen.
    Viele Arbeitgeber verwechseln das Leben der Menschen mit Maschinen: Alles muss exakt einplanbar sein!
    Wir werden laufend mit Maschinen verglichen – ja wir sollen sogar besser sein!
    Die Wartungsintervalle werden immer länger, die Toleranzen werden immer kleiner und die wegwerfzyklen immer kürzer.
    -Und da sollen wir mithalten??? Leute langt Euch mal ans Hirn… NEIN !!!
    Wir schaffen keinen Feiertag mehr ab.
    Ich glaube eines der positivsten Wirtschaftsfaktoren sind Lob und Beständigkeit.
    Servus, Anton.

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  • Anonym said:

    Wow…da findet man mal einen älteren Beitrag hier und ich kann den Kommentaren nur zustimmen. Wir sehen ja jetzt, was ein Jahr nach dem letzten Kommentar rausgekommen ist.
    Ich kann nur sagen, dass ich meine Schule hier beenden werde und dann Deutschland den Rücken zukehre, wenn es hier so weiter geht.

    Arbeitslose und sozialschwache werden quasi dazu gedrängt sich aufzuhängen. Kinderarbeit stellt in Deutschland inzwischen auch kein Problem mehr dar. Vorbeugehaft. Steigende Überwachung. Benachteiligung des Nachwuchs aus sozialschwachen Gebieten.

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  • Werner W. said:

    Feiertag einsparen um den Staatshaushalt zu sanieren?
    Wollte man nicht durch die Erhöhung der Mineralölsteuer die Rentenkasse sanieren
    und Lohnnebenkosten senken?
    19% Mehrwertsteuer sind noch nicht genug um die Kassen der Subventionsempfänger zu
    sanieren die Scheinfirmen gründen. Und wenn dann die Subventionen dann ablaufen
    sind die Firmen plötzlich unrentabel und somit haben diese “Säulen der Wirtschaft”
    nicht nur abkassiert und ihre Luxusvillen und Luxusjachten finanziert sondern
    dem Staat auch noch eine Menge Arbeitslose beschert.
    Der normale steuerzahlende Bürger hat nur eins zu erwarten: Immer höhere Abgaben
    und immer höhere Preise bis zur Schmerzgrenze. Da kann man sich auf die Politiker
    verlassen.

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