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Anti-Spam-Umfrage: Mailserver-Adressen transparenter machen

9 Februar 2005 No Comment

“Die Verbreitung und Bewertung von unterschiedlichen Anti-Spam-Mechanismen zeigt, dass jeder Mechanismus für sich genommen Vor-, aber auch Nachteile hat und E-Mail nicht zu einem sicheren Dienst macht.” Zu diesem Ergebnis kommt eine erste Umfrage des Instituts für Internetsicherheit (IFIS) der Fachhochschule Gelsenkirchen zur Verlässlichkeit von E-Mail-Kommunikation. Im ersten Lauf der Umfrage vom 17. November 2004 bis 7. Januar 2005 befragte das Institut 116 Organisationen mit insgesamt rund 40 Millionen E-Mail-Accounts und einem Aufkommen von 2,3 Milliarden E-Mails.

Dabei gibt es bei der Belastung mit Spam und Viren große Unterschiede zwischen Behörden einerseits und der Privatwirtschaft andererseits. Die beteiligten Behörden gaben eine Spamrate von 20,4 Prozent an, GmbHs registrieren 64 Prozent Spam im Briefkasten und Aktiengesellschaften sogar 69,9 Prozent. Ein Vergleich der Branchen zeigt, dass die Finanz- und IT-Branche am stärksten mit Spam bombardiert werden. Sie erhalten nach eigenen Angaben im Schnitt sogar 86,1 Prozent Spam-Mails und das, obwohl insbesondere der Finanzsektor eine Spitzenposition bei E-Mail-Verschlüsselung und dem Einsatz von Signaturen einnimmt. Die Unterschiede bei AGs und GmbHs erklärt IFIS-Chef Norbert Pohlmann, der auch Mitglied der Anti-Spam-Task-Force des Bundesinnenministeriums ist, vor allem mit der Größe von AGs und der stärkeren Verpflichtung zur Außendarstellung.

Quelle, und weiter lesen unter: Heise News
Ergebnis der Umfrage beim Institut für Internetsicherheit abrufen

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