Home » Allgemein, Befragungs-Software

Anforderungen an Online-Umfragesoftware

13 Februar 2005 No Comment

Features zur Gestaltung des Fragebogens

MUSS

Flexible Fragebogengestaltung

• Möglichkeit, Fragen auf mehrere HTML-Seiten zu verteilen (d. h. kein Scroll-Formular). Fragen werden einzeln präsentiert (one question – one screen) oder mehrere Fragen können nach Wahl auf einem Screen erscheinen.

Unterschiedliche Fragetypen möglich

  • Einfachauswahl: Nur eine von mehreren Antwortalternativen kann gewählt werden (Eingabe eines freien Zusatztextes ist möglich)
  • Mehrfachauswahl: Mehrere von mehreren Antwortalternativen können ausgewählt werden. Die Anzahl auswählbarer Alternativen kann auf einen fixen Wert beschränkt werden. Die Eingabe eines freien Zusatztextes ist möglich.
  • Matrixfrage: Zweidimensionale Frage mit einer Fragenliste und Antwortmöglichkeiten je Teilfrage. Die Matrixfrage ist in den Formen Einfachauswahl und Mehrfachauswahl vorzusehen. Im Antwortfeld sind Beschriftungsmöglichkeiten am Kopf der Antwortbuttons (Spaltenbeschriftung) und links und rechts der Antwortbuttons (Zeilenbeschriftung) vorzusehen. Je Zelle der Matrix können wahlweise Skalenpunkt, Textfeld oder Dropdown-Liste ausgewählt werden. Weiter können für die Items zwei Matrizen (z. B. Wichtigkeit und Beurteilung) ausgefüllt werden.
  • Semantisches Differenzial (Polaritätenprofil): Matrixfrage mit Begriffsgegensatzpaaren an beiden Enden der Skala
  • Textfrage: Ein Textinput kann eingegeben werden.
  • Auswahl einer offenen Kategorie “Sonstiges”: Möglichkeit der offenen Abfrage sonstiger Nennungen. Ggf. sollte hier bei Texteingaben automatisch die “sonstiges”-Kategorie aktiviert werden.
  • Zwischenseiten: Frei gestaltbare Seite für Anweisungen oder Zwischenkommentare

Randomisierung

Zufallsgesteuerte Präsentation der Antwortalternativen (dabei kann eine oder mehrere Alternativen in der Reihenfolge fixiert werden, d. h. immer als letzte aufgeführt werden). Fixierung einer Folge von Antwortvorgaben in der Randomisierung d. h. Item 2 folgt immer 1

Korrekte Darstellung von Skalen

Bei Skalen sollen die Abstände zwischen den Skalenpunkten immer gleich sein, um Methodenartefakte bei der Beantwortung zu vermeiden

Statusanzeige

Zur Einschätzung der Länge der Befragung durch den Teilnehmer. Alternativ bzw. komplementär Darstellung in Textform, z. B.: “Seite XY von insgesamt YZ Seiten.”

Nachträgliches Einfügen/Herausnehmen Verändern von Fragen in laufenden Umfragen.


SOLL

Elaboriertere Fragetypen möglich:

  • Rangordnung: Vorgegebene Antwortalternativen werden in eine Reihenfolge (mit Bindung) gebracht.
  • Numerische Frage: Nur Zahlen eines bestimmten Typs werden eingegeben, auf die als Zahl zugegriffen werden kann, z. B. bei Filterführung (Beispiel: Wenn in Frage 1 Input < 1000 dann springe zu Frage 2 sonst zu Frage 3 // oder: Summe der Angaben in Folgefrage gleich der vorher eingegebenen Zahl).
  • Constant Sum Scale: Verteilung einer vorgegebenen Zahl von Punkten auf mehrere Antwortalternativen (d. h. die Summe numerischer Angaben muss einer festen Summe entsprechen, z.B. 100 oder 100%).
  • Online-Conjoint: Automatische Erstellung von Conjoint-Designs

Automatische Ausrückung der Kategorie “weiß nicht / keine Angabe”

Muss mit leichtem Abstand von der Skala und ggf. kursiv oder als blasser Text dargestellt werden, um Verwechslung mit Skalenendpunkten zu vermeiden.

Randomisierung

Innerhalb einer Frage sollte die Randomisierung auf Zeilen- und Spaltenebene möglich sein.

Statusanzeige

Behandlung von Filtern in der Statusanzeige

Pages: 1 2 3 4 5 6 7 8

Comments are closed.