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Aktuelle TNS-Emnid-Umfrage zur Sozialwahl 2005: Bekanntheit der Sozialwahl deutlich gestiegen

11 Mai 2005 No Comment

Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger sind laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid mit der Sozialwahl vertraut. Rund zwei Drittel der Befragten sehen laut der Umfrage die Möglichkeit der Mitbestimmung der Sozialversicherungsträger als wichtig oder sogar sehr wichtig an.

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wissen, was sich hinter dem Begriff Sozialwahl verbirgt. Die Bekanntheit und Akzeptanz der Sozialwahl ist nach nur vier Monaten seit dem Start der von der BfA, BARMER, DAK, TK und der KKH gemeinsam durchgeführten Informationskampagne um 22 Prozentpunkte gestiegen. Dies ergibt eine aktuelle und repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS-Emnid.

Während im Dezember 2004 nur 29 Prozent der Befragten spontan etwas mit dem Begriff Sozialwahl anfangen konnten, waren es im April/Mai mit 51 Prozent bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Rund zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) halten die Sozialwahl und die damit verbundene Mitbestimmung der Sozialversicherungsträger für sehr wichtig oder wichtig. Auch das Wahlverfahren – die seit 1974 stattfindende Briefwahl- finden fast drei Viertel (74 Prozent) der Befragten gut. “Diese erfreulichen Ergebnisse bestätigen, dass unsere Informationskampagne Wirkung zeigt”, erläutert Rainer Helbing, Pressesprecher der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), die aktuellen Umfragedaten. Michaela Gottfried, Pressesprecherin des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e.V. (VdAK) ergänzt: “Wir werden auch in den verbleibenden Wochen bis zum Stichtag am 01. Juni 2005 alles daransetzen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger
an der Sozialwahl teilnehmen und ihr Recht auf Mitbestimmung wahrnehmen. Die Sozialwahl ist und bleibt richtig und wichtig.”

Befragt wurden 1003 Personen im Zeitraum 2.5. bis 3.5. 2005

Update: 15 Millionen Wahlberechtigte haben gewählt

Berlin, 10.06.2005 – Ersten Prognosen zufolge haben rund 15 Millionen
Wahlberechtigte bei der BfA und den beteiligten Ersatzkassen BARMER,
DAK, TK und KKH ihre Möglichkeit der Mitbestimmung genutzt und bei
der Sozialwahl 2005 gewählt. Mit diesem Votum können die
Versichertenparlamente nach den abschließenden Stimmauszählungen und
den folgenden konstituierenden Sitzungen ihre Arbeit aufnehmen.

Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei allen
Sozialversicherungsträgern über 30 Prozent. “Es ist bedauerlich, dass
sich auch die Sozialwahlen nicht gegen den Trend der abnehmenden
Wahlbeteiligung stemmen konnte”, so Dr. Herbert Rische, Präsident der
BfA. “Wir freuen uns jedoch, dass über 30 Prozent der Wahlbeteiligten
die Bedeutung der Wahl erkannt und Ihre Stimme genutzt haben.” Auch
bei anderen politischen Wahlen, wie beispielsweise Landtagswahlen,
seien Rückgänge von bis zu 13 Prozent festzustellen.

Ansprechpartner:

BfA
Rainer Helbing
Ruhrstraße 2
10704 Berlin
Telefon: 0 30 / 86 52 47 61
Telefax: 0 30 / 86 52 73 79
rainer.helbing@bfa.de

http://www.bfa.de

VdAK
Michaela Gottfried
Frankfurter Straße 84
53721 Siegburg
Telefon: 0 22 41 / 10 82 93
Telefax: 0 22 41 / 10 84 69
michaela.gottfried@vdak-aev.de

http://www.vdak-aev.de

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